Welche Beiträge kann ich hier finden?
Der erste Teil der >GfZK-3< ist interaktiv orientiert. Parallel zu >Carte Blanche< wird nach und nach eine umfangreiche Datenbank aufgebaut, die Informationen über die ausgestellten Kunstwerke, deren EigentümerInnen und die KünstlerInnen enthält und Raum zur Diskussion bietet. Presseberichte, Meinungen von BesucherInnen, Stellungnahmen der KuratorInnen öffnen unterschiedliche Perspektiven. Es werden verschiedenste Formate genutzt, Texte, Audio-Aufnahmen, Videos und Fotografien. Die Menge der Informationen ist nach Schlüsselwörtern geordnet und abrufbar. Dabei wollen wir eine Technologie nutzen, die fast jeder kennt und nutzt: das Mobiltelefon. Ein für dieses Projekt entwickeltes Vermittlungskonzept lässt über das Mobiltelefon zusätzliche, vertiefende Informationen zu den Schlüsselbegriffen und den ausgestellten Kunstwerken abrufen. BesucherInnen können sich so auch zu Hause in einzelne Aspekte der Ausstellung vertiefen.
Das Konzept der >GfZK-3< wurde um einen zweiten Teil erweitert, als sich der >Superchannel<, entwickelt von der Künstlergruppe Superflex, im November 2007 auflöste. Der >Kanal 11< der GfZK entstand 2003 und war einer von mehreren Internetsendern im Rahmen von >Superchannel<. Der Name war von der Adresse, Karl-Tauchnitz-Str.11, abgeleitet. Er hatte die Funktion, Sendungen, Talks und Events „live“ aus der GfZK zu streamen. Der >Kanal 11< sollte primär eine weitere inhaltliche Verbindung zu den Ausstellungen bzw. zum Programm der GfZK herstellen. >Kanal 11< wurde 2006 rekonzipiert und inhaltlich erweitert. Er diente seitdem als ein jederzeit im Netz abrufbares audiovisuelles Archiv der GfZK und fungierte als Informationsquelle. Die Internetseite des >Kanal 11< wurde eng mit dem gesamten Internetprofil der GfZK verknüpft. Die Rolle von >Kanal 11< übernimmt jetzt >GfZK-3<. Das Archiv wurde auf >GfZK-3< übertragen. Sendungen werden so wie früher mit den aktuellen Ausstellungen und anderen Aktivitäten der GfZK verbunden. Seit Herbst 2006 gibt es zu fast jeder Ausstellung ein kurzes Video: KuratorInnen sprechen über Konzepte, es werden Interviews mit den KünstlerInnen geführt und Videoaufnahmen vom Aufstellungsaufbau gezeigt. Die Form der Videos wechselt; sie passen sich dem Künstler bzw. der Künstlerin und der Ausstellung an. Dazu kommen Vorträge, Gespräche und Podiumsdiskussionen zu den Themen, mit denen sich die GfZK beschäftigt.
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